PKV für Familien & Kinder 2026 » Tarife & Kosten Vergleich
Private Krankenversicherung für Familien und Kinder: Kosten, Regeln und Sparpotenziale
Der Mythos der kostenlosen Familienversicherung
Eine der größten Hürden beim Wechsel in die private Krankenversicherung ist die Sorge um die Familie. In der gesetzlichen Krankenkasse (GKV) gilt: Verdient ein Partner nichts oder nur sehr wenig (Minijob) und die Kinder haben kein eigenes Einkommen, sind sie beitragsfrei mitversichert. Dieses Solidarprinzip existiert in der PKV nicht.
In der privaten Krankenversicherung benötigt jede Person – egal ob Neugeborenes, Schüler oder Hausfrau/Hausmann – einen eigenen, individuellen Vertrag. Ein seriöser Preisvergleich für Familien muss daher immer die Summe der Einzelbeiträge berücksichtigen. Für Singles oder DINKs (Double Income, No Kids) ist die PKV fast immer günstiger. Bei Familien mit drei Kindern und nur einem Alleinverdiener kann die GKV wirtschaftlich die bessere Wahl sein. Wenn jedoch beide Ehepartner arbeiten und über der JAEG liegen, ändert sich das Bild drastisch!
Warum Kindertarife in der PKV ein unglaubliches Schnäppchen sind
Viele Eltern überschätzen die Kosten für den Nachwuchs massiv. Da Kinder bei Geburt völlig gesund sind (sie müssen oft ohne Gesundheitsprüfung im Rahmen der Kindernachversicherung aufgenommen werden, wenn ein Elternteil bereits 3 Monate privat versichert ist) und zudem keine Altersrückstellungen bilden, sind Kindertarife sensationell billig.
Für 120 bis 180 Euro im Monat erhält ein Kind absolute High-End-Medizin: Sofort-Termine beim Kinderarzt, Chefarztbehandlung im Krankenhaus, Übernahme von teuren Kieferorthopädie-Behandlungen (Zahnspange!) und Heilpraktiker-Leistungen. Wenn Sie dies mit den oft hohen Zuzahlungen bei kassenärztlichen Kieferorthopäden vergleichen, hat sich die beste PKV für das Kind oft schon nach wenigen Jahren amortisiert.
Berechnen Sie jetzt die Kosten für Ihre Familie
Starten Sie den kostenlosen Tarifrechner und verschaffen Sie sich Klarheit. Addieren Sie die online berechneten Beiträge für Erwachsene und Kinder. Vergessen Sie dabei nicht: Angestellte erhalten auf den Gesamtbeitrag der Familie den hälftigen Arbeitgeberzuschuss!
Der Vergleich berücksichtigt die aktuellsten Tarife der Marktführer in Echtzeit.
Was passiert mit den Beiträgen während der Elternzeit?
Ein kritisches Thema für Familien ist die Elternzeit. Wer Elterngeld bezieht, ist in der gesetzlichen Kasse meist beitragsfrei gestellt. In der privaten Krankenversicherung läuft der Beitrag jedoch in voller Höhe weiter. Schlimmer noch: Für Angestellte entfällt während der Elternzeit der Arbeitgeberzuschuss, da das Arbeitsverhältnis ruht. Sie müssen den Beitrag also zu 100% alleine tragen.
Die Lösung der Top-Versicherer: Ein moderner, günstiger Premium-Tarif bietet für solche Lebensphasen eine sogenannte Beitragsfreistellung. Hervorragende Gesellschaften übernehmen die Beiträge für Sie und Ihr Kind während der ersten sechs Monate des Elterngeldbezugs komplett. Achten Sie beim Vergleichen im Rechner zwingend auf dieses Klausel-Gold!
FAQ für Familien in der PKV
Müssen die Kinder in die PKV, wenn ein Elternteil privat versichert ist?
Es kommt darauf an, wer mehr verdient. Wenn der privat versicherte Elternteil mehr verdient als der gesetzlich versicherte Elternteil (und das Gehalt über der JAEG liegt), entfällt die kostenlose Mitversicherung der Kinder in der GKV. Die Kinder müssen dann entweder freiwillig in der GKV gegen eigenen Beitrag oder in der leistungsstärkeren PKV versichert werden.
Gilt der Arbeitgeberzuschuss auch für die Kindertarife?
Ja. Wenn Sie als Angestellter den maximalen Arbeitgeberzuschuss durch Ihren eigenen Beitrag noch nicht voll ausgeschöpft haben, zahlt der Arbeitgeber auch für die privaten Verträge Ihres nicht erwerbstätigen Partners und der Kinder mit.